Wanderbericht: 
Meditatives Wandern in der Natur.
Jeden Tag     6:30 Uhr
stilles Sitzen.  Link
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Montag       18:30 Uhr              
Stilles inneres
Loslassen.  Link
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Dienstag     18:30 Uhr              
Erblühen des
Herzens.  Link
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Donnerstag 18:30 Uhr  
Total Dancing -
Totales Tanzen.  Link
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Donnerstag  20:45 Uhr              
Singen - Lieder des
Herzens.  Link
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Freitag        18:30 Uhr              
„Mit sanften
musikalischen Lauten
und Klängen fließen“.
Link
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Samstag     18:30 Uhr              
Cosmic Tuning
Meditation - mit dem
Kosmos in Einklang
kommen.  Link
Für verschiedene Projekte suchen wir nach Sponsoren, die uns finanziell unter- stützen, so dass
wir weiterhin unser Programm aufrecht- erhalten können.
Förderer gesucht
Angebote
Meditation
U.M.A. - Akademie
im Life Surfers House
Salzstraße  25
79098  Freiburg
Tel: 0761 - 709 665
info@uma-akademie.de
Wir treffen uns zum gemeinsamen Frühstück, bevor es mit der Wanderung losgeht. Nachdem unser Proviant für den Tag auf die Rucksäcke verteilt wurde, fahren wir zu einem wunderschönen Ort in den Vogesen.
Wir beginnen unsere Wanderung mit einem kurzen Zusammenkommen und ein paar Erinnerungshilfen für den Weg. Eine Übung besteht darin, die Aufmerksamkeit während der ganzen Wanderung nach innen zu richten und soweit wie möglich nicht in Gespräche mit den anderen zu gehen. Die zweite Erinnerungshilfe ist, den eigenen Atem wahrzunehmen. Nach ein paar Schritten finde ich es sehr entspannend und wohltuend, einfach mit mir selbst zu sein und nicht ins Reden zu gehen. Das Grün der Bäume, das sanfte Säuseln des Windes, die Geräusche der Blätter und das Murmeln des Baches empfinde ich viel intensiver. Aber plötzlich bemerke ich, dass mich Gedanken gefangennehmen und ich mich mit Plänen zu beschäftigen beginne. Dann erinnere ich mich daran, das Ein- und Ausatmen wahrzunehmen. Dies bringt mich sofort wieder in die Gegenwart - die Erde, die ich unter meinen Füßen spüre, das Geräusch der Schritte und das herrlich glitzernde Sonnenlicht, das durch die Bäume fällt. Die Luft ist angenehm frisch, und ich spüre die Feuchtigkeit des Baches. Meine Beine scheinen mich fast im Einklang mit dem Atem zu tragen.
Eine innere Entspannung und Stille breitet sich in mir aus. Nach einem guten Stück des Weges halten wir inne, setzen uns und schließen die Augen. Wir nehmen alles wahr, was in diesem Augenblick da ist. Die Geräusche der Natur, die Gedanken, die wie Wolken vorbeiziehen,
die Gefühle...
Auf unserem Rückweg stoppen wir an einem französischen Café. Es gibt "Café au lait" mit leckeren Kuchen. Die Stimmung ist fröhlich und ausgelassen. Ich fühle mich dankbar für diese "etwas andere Wanderung," die mich innerlich sehr entspannt und erfrischt hat.      Nora Gaus.
Nach einer kurzen Pause wandern wir weiter. Einige Teilnehmer beginnen miteinander zu sprechen, bemerken es aber und bleiben wieder für sich. Einfach still miteinander zu wandern, ist am Anfang vielleicht ungewöhnlich, kann aber eine sehr große Hilfe sein, sich tiefer zu spüren und mehr wahrzunehmen. Manchmal tauchen auch unangenehme Gefühle wie Traurigkeit, Einsamkeit, Angst, Wut etc. auf. Sie einfach anzunehmen und zu betrachten und auch wieder loszulassen, kann einem viele Dinge sichtbar und bewusster machen. Unser steiler Bergpfad lässt den Atem tiefer und intensiver fließen. Die Erinnerung an den Atem fällt so leichter. Herrliche Blumen säumen den Weg und die Luft duftet würzig nach Nadelbäumen. Die Vögel zwitschern und singen.
Plötzlich taucht ein wunderschöner Bergsee auf. Das Wasser ist klar, und die umliegenden Berge spiegeln sich in ihm. Die Natur ist voller Wunder und unendlich schön. Langsam beginnt mein Magen zu knurren. Ein wunderschöner Platz am See bietet eine herrliche Kulisse für unser leckeres Picknick. Danach sucht sich jeder für die Baum-Meditation einen Baum, bei dem er für sich sein kann. Für ca. 20 Minuten erzähle ich dem Baum alles, was mir auf dem Herzen liegt. Der Baum ist wie ein guter Freund, der nicht urteilt und nur zuhört. Als ich beginne, zu ihm zu sprechen, kommen einige Dinge, die mich schon länger bedrücken und Sorgen bereiten, ans Licht. Es ist befreiend und sehr erleichternd, sich auf diese Weise auszudrücken. Der Baum ist in seinem Einfachsein da und offen. Nach dem Ausdrücken bleiben wir für eine Viertelstunde in Stille mit geschlossenen Augen mit dem Baum. Zum Abschied bedanke ich mich bei dem Baum. Als wir weitergehen, fühle ich mich leicht und unbeschwert.
Es ist ein herrlicher Tag in der Natur. Ich fühle mich innerlich erfrischt und erholt. Unser Weg führt wieder steil hinunter ins Tal. Ein kleines Stück des Weges gehen wir mit geschlossenen Augen. Wir fassen uns an den Händen und bilden eine Schlange. Der Erste hat die Augen geöffnet, um die anderen zu führen. Ein Gefühl der Unsicherheit vor dem nächsten Schritt breitet sich in mir aus. Wohin werde ich geführt? Kann ich vertrauen? Meine Beine sind etwas wackelig. Ich höre das Singen der Vögel und spüre die warmen Hände meines Vorder- und Hintermannes. Für ca. 10 Minuten wandern wir auf diese Weise. Es erscheint mir wie eine Ewigkeit. Langsam kommt das Vertrauen und die Sicherheit. Es ist schön, gemeinsam so zu gehen. Am Ende unseres Weges angekommen bilden wir einen Kreis, und jeder teilt seine Erfahrungen, die sehr individuell sind. Ein schöner Abschluß für diese Wanderung.